Nach sieben Jahren Pause: Bayerisches Rope Skipping feiert internationales Comeback im Pfingstcamp „Jump to the Future“

15.07.2026 , Rope Skipping

Vom 1. bis 5. Juni 2026 wurde der Bayerische Wald zum Schauplatz eines ganz besonderen sportlichen Ereignisses: dem Rope Skipping-Pfingstcamp „Jump to the Future“, das im BLSV-Sportcamp Regen ausgetragen wurde. Bei dem Camp handelte es sich um das erste internationale Rope Skipping-Camp in Bayern seit 2019. Den Organisatorinnen gelang es, damit ein starkes Signal für die Weiterentwicklung und die internationale Vernetzung des Sports in Bayern zu setzen.

Insgesamt nahmen etwa 60 Teilnehmende im Alter von 8 bis 30+ Jahren aus 9 bayerischen Vereinen an dem Camp teil. Offizieller Ausrichter war der FC Lengdorf. Die Organisatorinnen Andrea Raithel, Antonia Stangl, Judith Saul und Kathrin Baumgartner engagieren sich unter anderem auch im Fachvorstand Rope Skipping des BTV und steckten viel Einsatz, Herzblut und Erfahrung in ein abwechslungsreiches und hochklassiges Camp-Programm.

Ein echtes Highlight war das internationale Trainerinnen-Team: Insgesamt 11 international erfolgreiche Springerinnen aus Deutschland, Ungarn und Dänemark reisten extra für das Camp in den Bayerischen Wald an. Diese besondere Konstellation verlieh dem „Jump to the Future“-Camp nicht nur ein hohes sportliches Niveau, sondern auch eine menschlich inspirierende Atmosphäre, von der die Teilnehmenden in besonderem Maße profitierten.

Über die fünf Tage hinweg standen insgesamt 25 Stunden Rope Skipping-Training auf dem Programm. Trainiert wurde in Vormittags-, Nachmittags- und Abendsessions. Um den unterschiedlichen Leistungsständen gerecht zu werden, wurden die Teilnehmerinnen in verschiedene Schwierigkeitslevel eingeteilt. So konnte jede Teilnehmerin gezielt gefördert werden und neue Impulse für das eigene Training mitnehmen. Für die, die von diesem umfangreichen Programm noch nicht voll ausgelastet waren, gab es an einigen Abenden zusätzlich die Möglichkeit, Privatstunden mit einzelnen Staffs zu buchen.

Neben den sportlichen Einheiten spielte auch das Gemeinschaftserlebnis eine große Rolle. Gemeinsam wurde ein kreativer Camp-Tanz einstudiert, der für viel Begeisterung und Teamgeist sorgte. Darüber hinaus gab es ein buntes Rahmenprogramm mit einem Filmabend sowie einer „Neon“-Mottoparty in der Turnhalle. Dort erwarteten die Kinder verschiedene kreative und unterhaltsame Stationen – vom Laser-Parcours bis hin zum Zukunftsorakel –, die perfekt zum Camp-Titel „Jump to the Future“ passten.

Den feierlichen Abschluss bildete am Freitag eine große Abschlussshow vor Familien und Freunden der Teilnehmerinnen. Präsentiert wurden der gemeinsam einstudierte Camp-Tanz, je eine Level-Routine pro Schwierigkeitsstufe – also Choreografien auf dem jeweiligen Leistungsniveau zu Musik – sowie eine beeindruckende Staff-Show des internationalen Trainerinnen-Teams. Diese Abschlussveranstaltung war nicht nur ein gelungener Höhepunkt der Camp-Woche, sondern auch ein sichtbarer Beweis dafür, wie viel die Teilnehmerinnen in kurzer Zeit gelernt und gemeinsam erarbeitet hatten.

„Jump to the Future“ war damit weit mehr als ein Trainingscamp: Es war ein Ort der internationalen Begegnung, der Inspiration und sportlichen Weiterentwicklung. Das Camp hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll neue Impulse, engagierte Organisation und gemeinschaftliches Erleben für die Weiterentwicklung des Rope Skippings in Bayern sind.

 

Bild- und Textquelle: Kathrin Baumgartner

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